Max Ernst und G. Seurat

Den beiden Künstlern des Surrealismus, die mich am meisten beeinflusst haben, habe ich einige Bilder gewidmet:

Gruß-an-Max-Ernst-und-G.-Seurat-1999-130-x-40-cm

Gruß an Max Ernst und G. Seurat – 1999
Acryl 130 x 40 cm

Besonders hat mich Max Ernst beeindruckt, dessen Kreativität in so vielfältigen und zahlreichen Techniken und Materialien zum Ausdruck gekommen ist. Seine Kunst ist eine Art Vorbild für mich.
Für ihn verwischten sich mehr und mehr die Grenzen zwischen Innenwelt und Außenwelt und er prophezeite, sie würden eines Tages völlig verschwinden.
Er setzte „einen chaotischen Fond“ und bezeichnete es als seine Aufgabe, „dieses Chaos zu interpretieren“.
Er knüpfte an eine irdische Wahrnehmung an, seine Themen zielten jedoch ins Kosmische.

G.-a.-M.E.-u.-G.S.-2004-60-x-60-cm

 

G. a. M.E. u. G.S. – 2004
Acryl 60 x 60 cm

Zusätzlich zum Surrealismus von Max Ernst interessiert mich bei G. Seurat noch die pointilistische Arbeitsweise.

Die farbigen Punkte wirken miteinander, indem sie die Farbfläche auflösen und die Intensität der Farbwirkung steigern.

 

Vallée-de-mai-2001-110-x-80-cm

 

Vallée de mai – 2001
Acryl 110 x 80 cm

Besonders stark ist diese Wirkung zwischen den Gegenfarben: Rot-Grün, Blau-Orange, Gelb-Violett usw. …
George Seurat wollte durch diesen Farbauftrag die Lichtverhältnisse in der Landschaft wiedergeben, die Künstler der Nabis das Flüchtige, den Menschen in einem magischen Augenblick, die Futuristen setzten die Leuchtkraft der Farbpunkte zur Darstellung der Hektik der modernen Zeit ein, um die Bewegung und den Lärm der Maschinen und das elektrische Licht darzustellen.

 

 Farbwirbel-1999-80-x-80-cmFarbwirbel – 1999
Acryl 80 x 80 cm

Die Maltechnik der Pointillisten des 19. Jahrhunderts hat mich bei meiner eigenen Malerei inspiriert, insbesondere George Seurat (1851-91). Aber auch andere Künstler, zum Beispiel die Künstlergruppe Nabis oder die Futuristen verwendeten zum Teil diese Technik der optischen Mischung, um eine besonders intensive Farbwirkung und Lebendigkeit der Farben in Licht und Schatten hervorzurufen und die scheinbare Festigkeit der Materie, also das Gegenständliche mehr oder weniger aufzulösen. Diese Wirkung ist durch flächigen und deckenden Farbauftrag nicht zu erreichen.